Erfahrungen & Bewertungen zu reset - Die Gesundheitsmanufaktur, Tyburzy & Hansen GbR
Lieber direkt zum Physio
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„Lieber direkt zum Physio!“

Unser Berufsalltag als Physiotherapeuten ist manchmal schon bizarr.
Nicht selten hören wir Menschen über die „Zustände“ in der medizinischen Versorgung klagen.
Am meisten Unzufriedenheit herrscht dabei über die Ärzte.

 

Ich möchte die momentane Situation in unserer Branche sowie die direkte Umgebung etwas näher beleuchten und dadurch einen Denkanstoß geben, wo wir den Hebel vielleicht tatsächlich ansetzen sollten.

 

Letzte Woche kam ein Neukunde zu mir, wie so oft auf Empfehlung eines Bekannten.
Tennisspieler, fortgeschrittenes Alter, Tennisarm.
Sein Bekannter hatte gesehen, dass er beim Tennis Spielen nicht richtig durchziehen konnte, hatte nachgefragt, was los sei und ihm dann empfohlen, „zum Wunderheiler“ zu gehen (zu uns). An dieser Stelle müssen wir ganz deutlich klarstellen: WIR SIND KEINE HEILER! Und mit „Wunder“ hat unsere Arbeit auch herzlich wenig zu tun. Wenn überhaupt, dann sind wir Zeugen des Wunders der Selbstheilungskräfte im menschlichen Körper.

Der Neukunde hat mir schließlich beim 1. Termin erzählt, was ihn plagt, dass es ihn schon seit langem immer wieder plagt und dass ihm bisher niemand wirklich weiterhelfen konnte. Eine große Hypothek: Schmerzen schon lange da, niemand konnte helfen und ich soll jetzt „Wunderheilung“ vollbringen…

Ich habe – wie wir es immer machen – dem Kunden genau zugehört und zugesehen, wie er seine Beschwerden beschreibt und mir damit schon einmal eine Arbeitshypothese erstellen können. Dann habe ich mir die mit dem Arm zusammenhängenden Gebiete angesehen und ein paar Tests für seine Regenerationsgrundlagen gemacht.
Kurz zusammengefasst: ich habe mir für ihn mit Untersuchung und Behandlung circa 1 Stunde Zeit genommen. Er ging beschwerdefrei aus unserem Zentrum und hat ein paar Tage später wieder beschwerdefrei Tennis gespielt.
Seine ganz individuelle Ursache für den Tennisarm war eine Fehlstellung im Iliosakralgelenk und ein paar Wirbelsäulenblockaden, sowie eine kleine „Verklebung“ im Bindegewebe/Fasziengewebe des Arms.

Beim Verabschieden sagte er noch zu mir: „Wissen Sie, was ich toll finde? Sie haben sich richtig viel Zeit genommen und mich und meine Schmerzen ernst genommen. Nächstes Mal komm ich lieber gleich zu Ihnen.“

Ich bin mir ziemlich sicher, dass diese Erlebnisse nicht nur mir wiederfahren, sondern dass viele meiner geschätzten, therapeutisch erfolgreichen Kollegen so etwas erleben.

 

Nachdem der Kunde weg war, ging mir sein 2. Satz nicht mehr aus dem Kopf und ich denke, dass genau darin dass Problem bzw. die Erfolglosigkeit vieler medizinischer Maßnahmen liegt.
Anfang des Jahres habe ich mich mit einem alten Schulkameraden unterhalten, der inzwischen niedergelassener Orthopäde und Unfallchirurg in meiner Heimatstadt ist. Er sagte mir, dass er pro Patient maximal 4 Minuten Zeit hat, da er am Tag mindestens 100 Patienten behandeln muss. Fließbandarbeit. Abfertigung?
Für manche – wenn es sich beispielsweise nur um eine Narbenkontrolle nach einer kleinen OP geht – hat er sogar nur 20 Sekunden. Dafür sitzt der Patient allerdings mindestens 1 Stunde im Wartezimmer!

 

Was daran Schuld ist? – Diese Frage zu beantworten ist absolut nicht einfach.
Nur soviel: Alle Mediziner arbeiten in einem Gesundheitssystem. In diesem System gibt es Laufrädchen und Hamster, die darin rennen müssen, damit sich das Laufrad dreht und damit ein Motor angetrieben wird, der dann Strom für die Glühbirne erzeugt, die wir als Licht brauchen. Und bei genauerer Betrachtung sind die Ärzte oft auch nur Hamster…

Die richtige Frage, um auf die Spur einer „Schuld“ zu kommen, lautet für mich: Wer verdient denn an diesem Gesundheitssystem?
In vielen Fällen geht es doch gar nicht darum, dass die Menschen gesund sind. Verdient wird nur, wenn sie krank bleiben oder am besten dauerhaft auf chemische Unterstützung angewiesen sind.
Wenn wir alles dafür tun, unsere Gesundheit zu unterstützen, das heißt unseren Körper bei seiner Selbstheilung zu fördern, dann werden sich langfristig diejenigen umkucken müssen, die im Moment wirtschaftlich am meisten von unserem Gesundheitssystem profitieren (und die ganz nebenbei dieses System, dieses Perpetuum mobile installiert haben). Bei Fragen, wie wir unsere Selbstheilungskräfte ankurbeln können, stehen wir gerne zur Verfügung.

 

Auch der 3. Satz, den mein Kunde zu mir sagte („Nächstes Mal…“), ist momentan stark in der Diskussion. Physiotherapeuten dürfen nämlich zunächst einmal keinen Erstkontakt mit Patienten haben. Das ist gesetzlich so geregelt, da sie eventuelle Kontraindikationen – also Einschränkungen, weshalb sie nicht mit Physiotherapie behandeln dürfen – angeblich nicht überblicken können.

Der Erstkontakt liegt daher im Kompetenzbereich der Ärzte und Heilpraktiker, die dafür eine spezielle Ausbildung genossen haben. Physiotherapeuten können seit geraumer Zeit den sektoralen Heilpraktiker für Physiotherapie erlangen und sind damit für ihren Kompetenzbereich berechtigt, den Erstkontakt auszuführen.

Diese Entwicklung wird von unserer Ärzteschaft jedoch mit sehr gemischten Stimmen begleitet. Einige sind wohl absolut dafür, da sie dann mehr Zeit für andere Patienten hätten. Andere sind jedoch, wie erst vor kurzem auch auf dem Deutschen Ärztetag bekannt gegeben wurde, absolut dagegen.

 

Meine (zugegeben sehr idealistische) Wunschvorstellung wäre, dass Mediziner dafür bezahlt werden, wenn ihre Patienten gesund sind. Das würde vielleicht noch mehr den Antrieb verstärken, dass Patienten gesund werden und wieder ihre Lebensqualität genießen können. Für Vorschläge zur Umsetzung bin ich absolut offen.

Dann würden sich vielleicht alle Mediziner wieder mehr Zeit und sich selbst nicht mehr zu wichtig nehmen und so manch ein Kranker wäre vielleicht sogar schneller wieder gesund…

 

 


Das sagen unsere Kunden über reset - Die Gesundheitsmanufaktur:

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